Kapitel 7: Der Sinn des Lebens

 

Sarah stieg zu Hoggel auf die oberste Leitersprosse und umklammerte dankbar den Rand der offenen Luke, der sich wie heissersehntes Festland nach einer stürmischen Seereise anfühlte.

Sie blickten in einen Garten, wo unzählige Vögel sangen inmitten gepflegter Buchsbaumhecken. Und die verliefen schnurgerade, mit sorgfältig hineingeschnittenen Öffnungen und präzisen rechtwinkligen Ecken, und der makellose Rasen bildete eine so glatte, ebenmässige Fläche, dass der Garten wie eine so glatte, ebenmässige Fläche, dass der Garten wie eine Schachtel wirkte, wobei der blaue Himmel als Deckel fungierte.

Es war eine sehr strenggegliederte Anlage, mit effektvoll platzierten Steinmonumenten, in die Runen und auch ein paar Gesichter geritzt waren. Vielleicht gehören die auch zu den falschen Warnen, überlegte Sarah und machte sich auf neue düstere Prophezeiungen gefasst.

Die Luke, durch die sie hinausgestiegen waren, entpuppte sich als Verschluss einer grossen, reichverzierten Urne. Sie stand auf einem Marmortisch, und Sarah fand dieses Arrangement ein bisschen lächerlich. Hier ist nichts so, wie es scheint, dachte sie, als sie mit Hoggel aus der Urne kletterte und auf den Rasen hinabstieg.

Diese Welt gleicht einer Sprache, in der es dieselben Wörter gibt wie in meiner Muttersprache, aber sie bedeuten ganz etwas anderes… Von jetzt an würde sie nichts mehr für bare Münze nehmen. Misstrauisch schaute sie die Urne an und dann das Gras, und sie beschloss, ganz vorsichtig darüberzugehen, denn womöglich wuchs es auf den Köpfen irgendwelcher geheimnisvollen Leute.

 

Hoggel breitete die Arme aus. „So, da sind wir. Von jetzt an musst du allein zurechtkommen.“

„Was?“

„Ich gehe nicht weiter – keinen Schritt.“

„Du…“

„Ich habe gesagt, dass ich dir nichts versprechen könnte.“

Ungerührt zuckte er mit den Schultern.

„Aber du…“

„Und du warst damit einverstanden.“

„Du Betrüger!“ schrie Sarah erbost. „Du mieser kleiner Betrüger!“

„Ich bin kein Betrüger, denn ich habe dir erklärt, dass ich dich nur so weit führen würde, wie es mir möglich ist.

Und diesen Punkt haben wir nun erreicht.“

„Du lügst! Du bist ein Feigling und ein Lügner und – und…“

 

Hoggel schnaufte. „Du versuchst vergeblich, mich in Verlegenheit zu bringen. Ich habe keinen Stolz.“

„Würstchen!“

„Sag das nicht!“ Empört ballte Hoggel die dicken kleinen Hände.

„Hässliches, hinterlistiges, lächerliches, nichtsnutziges, niederträchtiges kleines Würstchen!“

Seine buschigen Brauen begannen zu beben. „Ich hab`gesagt, du sollst nicht so mit mir reden!“

Sie beugte sich zu ihm hinab und wisperte: „Würstchen.“

„Krrrr…“ Sein ganzer Körper spannte sich an. Er entblösste die Zähne, dann riss er den Mund weit auf, um einen gellenden Schrei zu anzustossen. Mit beiden Beinen sprang er in die Luf, und als er wieder auf dem Boden landete, verlor er das Gleichgewicht. Er rollte über das Gras, schlug mit den Fäusten in die Luft und trat mit den stämmigen kurzen Beinen um sich. „Du warst es doch, die mit aller Macht weitergehen wollte! Ich war bereit, dich aus dem Labyrinth zu bringen.

 

Aber nein – du bist ja so unheimlich schlau! Du wusstest es ja viel besser, nicht wahr? Krrrr…Nun, jetzt bist du auf dich selbst gestellt. Viel Glück! Wie gut, dass ich dich endlich los bin!“ Er kniff die Augen zu und wälzte sich wieder im Gras.

Sarah beobachtete ihn verblüfft, mit offenem Mund. Nie zuvor hatte sie jemanden so wütend gesehen, nicht einmal Toby.

 

Nach einer Weile beruhigte sich Hoggel. Er lag auf dem Rasen, die Augen immer noch geschlossen, und seinen Körper zuckte nur noch gelegentlich. Sarah fragte sich, ob er Hilfe brauchte. Ihr Gewissen plagte sie, denn sie hatte seinen Tobsuchtsanfall mit jenem einen Wort provoziert, das ihn offenbar schmerzlicher verletzte, als es eine Tracht Prügel vermocht hätte.

Hoggel öffnete die Augen. Er schaute sie nicht an, als er aufstand. Er wischte ein paar Grashalme von seinen Kleidern, dann tat er so, als wäre seine Würde immer noch unangetastet, und wandte sich mit hocherhobenem Kopf ab.  „Das nächste Mal wird Hoggel nicht mehr zu dir kommen, um dich zu retten“, informierte er sie.

 

„Oh, doch, das wird er“, flüsterte Sarah. Und bevor er davongehen konnte, sprang sie auf ihn zu und riss ihm die Kette mit dem Schmucksachen vom Gürtel. Sie musste ziemlich heftig daran ziehen, bevor sich der Verschluss öffnete, und Hoggel geriet ins Stolpern.

„He!“ protestierte er.

 

„Ha, ha!“ Sie hielt seine geliebten Juwelen hoch in die Luft, so dass er sie nicht erreichen konnte.

Wütend tanzte er unter der baumelnden Kette umher, versuchte hochzuspringen und danach zu greifen, ohne Erfolg. „Gib mir mein Eigentum zurück!“ brüllte er.

„Nein. Das bekommst du erst, wenn wir im Zentrum des Labyrinths sind.

„Aber du hast doch gehört, was Jareth sagte!“ wimmerte Hoggel. „Ich kann nicht mit dir ins Zentrum gehen! Nein! Nein!“ Sein Gewinsel schwoll zu einem schrillen Kreischen an. „Er will mich im Morast des Ewigen Gestanks aufhängen! Mit dem Kopf nach unten!“ Er schloss wieder die Augen und erschauderte.

 

„Also, da drüben wäre das Schloss“, sagte Sarah mit der betont beiläufigen Stimme einer Mutter, deren Kind soeben einen wilden Wutausbruch überstanden hat. Hinter den Hecken sah sie die Schlosstürme im Sonnenlicht glänzen und zeigte darauf.

„In welche Richtung sollen wir gehen?“

Hoggel schmollte. „Das  weiss ich nicht.“

„Lügner!“

„Gib mir meinen Schmuck zurück!“ Hoggel hüpfte wieder hoch und streckte eine Hand nach der Kette aus. „Gib mir meine Sachen!“

Sie ignorierte ihn. „Versuchen wir einfach mal unser Glück!“ schlug sie vor und ging durch eine der Öffnungen in den Hecken zu einem schnurrgeraden Weg, der an beiden Seiten von hohen Buchsbaumhecken gesäumt wurde.

Der Zwerg folgte ihr widerstrebend, das Kinn auf die Brust gepresst. Sie eilte voraus, und als sie um eine Ecke gebogen waren, erreichten sie einen weiteren Garten. Er sah so ähnlich aus wie jener, den sie soeben verlassen hatten – nein, es war derselbe, wie Sarah nun erkannte.

Sie lief zu der Urne und hob den Deckel, um sich zu vergewissern. Tatsächlich – da führte die Leiter in unsichtbare Tiefen hinab. Sie runzelte die Stirn. „Da waren wir doch gerade, nicht wahr?“

Hoggels Interesse galt ausschliesslich seiner Kette. „Du – du…“ Er sprang wieder hoch, konnte sich aber nur um einen halben Zoll vom Boden entfernen. „Gib mir meinen Schmuck zurück!“ kläffte er.

„Ich bin mir sicher, dass dies derselbe Garten ist.“ Sarah starrte auf die Hecken und beschloss, einen anderen Durchgang auszuprobieren. „Komm, wir versuchen`s hier.“

 

Unglücklich stapfte er hinter ihr her.

Auch dieser Weg führte schnurgerade zwischen Buchsbäumwänden dahin, folgte im rechten Winkel der Hecke, die den Garten begrenzte, und nach wenigen Schritten traten sie in einen Garten, der so ähnlich ausah wie…

 

„Oh nein!“ stöhnte Sarah. Sie stand der Öffnung, durch die sie jenen zweiten Weg betreten hatten, direkt gegenüber.

 

„Gib mir meine Sachen!“ Hoggel bemühte sich, seiner Stimme einen drohenden Klang zu geben, was man problemlos ignorieren konnte.

„Komm!“ befahl Sarah und wandte sich zu einem weiteren Ausgang.

 

Auch diese Exkursion erzielte das sattsam bekannte Ergebnis. Sie stand der Öffnung gegenüber, durch die sie soeben aus dem Garten gelaufen waren, und Hoggel hatte nur Augen für seine Juwelen. Sarah kratze sich am Kopf. „Ich glaube es einfach  icht“, murmelte sie und schaute sich um. „Wo haben wir`s noch nicht versucht?“

Der Zwerg zeigte auf eine Lücke im Buchsbaum.

„Also, dann los!“ Sie rannte hindurch.

Diesmal folgte er ihr nicht, sondern wartete mit verschränkten Armen auf dem Rasen. Es dauerte nicht lange, bis sie zurückkam.

„Oh, das ist einfach unmöglich!“ jammerte sie.

„Sie ist ja so schlau, nicht wahr?“ spottete Hoggel. „Sie bildet sich ein, dass sie alles fertig bringt. Und dabei steht sie schon auf verlorenem Posten, bevor sie überhaupt angefangen hat.“

 

Sarah wandte sich zu ihm. „Spar dir deinen Sarkasmus, der ist völlig sinnlos. Wenn du mir nicht hilfst, kriegst du deinen Schmuck nie wieder.“

 

„Aber…“ Hoggel machte ein langes Gesicht. „Ich weiss nicht, welcher Weg der richtige ist“, gestand er.

„Dann musst du eben eine andere Möglichkeit finden, um mich zum Zentrum des Labyrinths zu führen.“

 

„Diesen Schmuck habe ich rechtmässig erworben!“ beschwerte er sich. „Das – das ist nicht fair.“ „Nein, ist es nicht“, gab Sarah zu. Sie lächelte, und es dauerte eine Weile, bis sie merkte, warum. Und dann wurde es ihr bewusst, wie das Ergebnis einer Scherzfrage, die sie nie mehr zum Narren halten konnte. Nichts war fair. Wenn man Fairness erwartete, wurde man stets enttäuscht. Mit einem breiten Grinsen schaute sie auf Hoggel hinab. „So ist es nun mal.“

 

In diesem Augenblick sah sie eine seltsam gekleidete Gestalt über den Rasen wandern, offenbar tief in Gedanken versunken. Woher war der alte Mann gekommen? Er hatte einen langen weissen Schnurrbart und weisse Brauen, aber am auffälligsten war ein Hut, auf dem ein Vogelkopf mit spitzem Schnabel und rastlos umherschweifenden Augen sass.

 

„Verzeihen Sie…“, rief Sarah und lief zu ihm. Mit seinem langsamen, gemessenen Schritten, der gefurchteten Stirn, dem gesenkten Kopf und den schmalen, hinter dem Rücken verschränkten Händen wirkte er sehr klug und weise. Sicher würde er ihr eher helfen können als das kleine Würstchen, auf das sie sich bislang hatte verlassen müssen. Als sie näherkam, liess er sich würdevoll auf einer Gartenbank nieder. „Bitte, würden Sie mir einen Rat geben?“ fragte sie.

 

Der weise Mann nahm Sarahs Anwesenheit gar nicht richtig zur Kenntnis. Er hob zwar den Kopf, schaute sie aber nur an, als wäre sie ein Baum, eine Fliege oder eine Wolke -  irgend etwas, das seinen Gedankenfluss nicht stören konnte. Und er schien nicht ihr Gesicht zu sehen, sondern einen fernen Horizont hinter ihr – so weit weg, dass nur wenige Sterbliche ihn jemals entdeckt hatten.

 

Ganz offensichtlich durchdrang sein Denken unermessliche Tiefen, was immer auch der Gegenstand seiner Überlegungen sein mochte. Sicher befasste er sich mit einer Frage, von deren Existenz Sarah nichts ahnte. Ging es um eine mathematische Aufgabe – wie zum Beispiel die Quadratwurzeln von minus zwei? Oder um philosophische Erwägungen, um den Sinn eines Sinns? Aber nein -  dies waren Dinge, die sie sich zumindest vorzustellen versucht hatte, wenn sie in einem Buch darauf gestossen war. Diese grossen Augen, die durch sie hindurchblickten, betrachteten eher biochemische, physikalische oder linguistische Probleme oder alles zusammen und noch viel mehr.

 

„Bitte“, wiederholte sie schüchtern.

Plötzlich begann der Vogelkopf auf dem Hut des weisen Mannes zu sprechen. „Geh weg! Merkst du nicht, dass er nachdenkt?“

 

Langsam hob der weise Mann einen Finger, bewegte die Augen in die  Richtung des Vogelkopfs und begann zu sprechen. „Pst“, sagte er.

 

Sarah presste zerknirscht die Lippen zusammen, trat beiseite und wartete.

„Und gaff nicht so!“ wurde sie von seinem Hut ermahnt.

„Du bringst ich aus dem Konzept.“

„Tut mir leid.“

Langsam öffneten sich die Lippen des weisen Mannes, der Blick glitt wieder zum Hut hinauf.

„Still!“ befahl er. Der Hut starrte Sarah scheel an. „Das ist nun der Dank!“ meinte er angewidert.

„Wo war ich?“ fragte der weise Mann.

„Wie soll ich das wissen?“ tschilpte der Hut. „Du bist doch der grosse Denker.“

Nun nahm der weise Mann endlich Notiz von Sarah.

„Ah, ein junges Mädchen.“

Sie lächelte ihn höflich an.

Die Augen des weisen Mannes wanderten nach unten und blieben an Hoggel hängen. „Ist das dein Bruder?“

„O nein“, antwortete Sarah. „Das ist nur ein Freund.“ Hoggel hatte sich dagegen verwahren wollen, für Sarahs Bruder gehalten zu werden, aber nun besann er sich anders und warf ihr einen Seitenblick zu. Nie zuvor war er von irgendjemandem als Freund bezeichnet worden.

Nachdenklich runzelte er die Stirn.

Der weise Mann holte tief Atem. „Und was kann ich für dich tun?“ fragte er Sarah.

„Bitte…“, begann sie scheu und ein wenig verlegen, weil sie nun mit einem uralten Weisen über Dinge sprechen musste, die ihm sicher trivial erschienen. „Würden Sie mir sagen… Wir – das heisst – ich muss zum Schloss gehen. Aber ich finde nicht aus diesem Garten hinaus.

 

Jedesmal, wenn ich ihn verlasse, bin ich nach kurzer Zeit wieder hier. Da drüben sehe ich das Schloss… Oh, bitte, erklären Sie mir doch, wie ich da hinkomme!“

„Ah“. Der weise Mann nickte langsam und schloss die Augen. Nach einer Weile sagte er: „Du willst also zum Schloss gehen.“

„Was für eine grossartige Erkenntnis!“ rief der Hut mit den funkelnden unsteten Augen.

„Still!“ befahl der weise Mann.

„Alles Quatsch!“ erwiderte der Hut.

Sarah presste eine Hand auf den Mund, um ein Kichern zu verbergen.

Der weise Mann faltete die Hände im Schoss. „Also, junge Dame…“ Sinnend kräuselte er die Lippen, dann nickte er und erklärte:“ Der Weg nach von führt manchmal zurück.“

Der Hut schnitt eine Grimasse. „Willst du dir diesen Quatsch wirklich anhören?“

 

Der weise Mann starrte ungehalten nach oben, schlag die Finger ineinander und räusperte sich. „Und manchmal“,  fügte er hinzu und schaute Sarah ernsthaft an, „führt der Rückweg…“

„…nach vorn“, unterbrach ihn der Hut. „Und jetzt frage ich dich – glaubst du das?“

 

„Willst du wohl still sein!“ befahl der weise Mann seinem Hut, dann wandte er sich wieder an Sarah. „Junge Dame, manchmal sieht es so aus, als würden wir nirgenwohin gelangen, während wir uns in Wahrheit voranbewegen.“

 

Verzweifelt sah sie sich im Garten um. „Nun, im Augenblick komme ich ganz sicher nicht vom Fleck.“

„Willkimmen in unserem Club!“ bemerkte der Hut.

„Vielleicht“, erwiderte der weise Mann, „vielleicht scheint es nur so. Die Dinge sind -  nicht immer – was…“ Offenbar versank er nun in einer Betrachtung über das Wesen von Gut und Böse oder die vierdimensionale Differenzialrechnung. Und er schaffte es nur mit Mühe, den Satz zu beenden. „… was sie scheinen.“

 

Der Hut spähte auf die Stirn des weisen Mannes hinab, dann warf er Sarah und Hoggel einen kecken Blick zu.

„So, das wär`s – die Totalsumme von allem irdischen Wissen, einfach vor eure Füsse gestreut… Würdet ihr bitte ein kleines Entgelt in die Büchse werfen?“

 

Erst jetzt sah Sarah, dass der weise Mann geistesabwesend eine Sammelbüchse mit einem Schlitz aus den Falten seiner langen Robe gezogen und auf seine Knie gestellt hatte. Tiefsinnig starrte er vor sich hin, während er sie diskret schüttelte.

 

Was war zu tun? Sarah zögerte, dann kam ihr eine Idee. Sie würde eines von den Abzeichen spenden, die an Hoggels Kette hingen.

Der Zwerg las ihre Gedanken. „Untersteh dich!“ knurrte er. „Die gehören alle mir!

 

Sie runzelte die Stirn. Schliesslich zog sie den wertlosen Ring ihrer Mutter vom Finger. Hoggel beobachtete, wie sie das kleine Schmuckstück in die Sammelbüchse war, und sein Gesicht nahm eine grünliche Färbung an. Er hatte gehofft, dieses Juwel für sich zu gewinnen.

„Vielen Dank!“ trillerte der Hut wie ein Ausrufer auf dem Jahrmarkt. „Würdet ihr jetzt bitte weitergehen…“

Als sie sich über den Rasen entfernten, meinte Hoggel: „Du hättest ihm den Ring nicht geben müssen. Er hat dir gar nichts gesagt.“

 

„Nun ja“, entgegnete Sarah nachdenklich, „er hat von Wegen gesprochen, die nach vorn führen, aber manchmal auch zurück. Bis jetzt sind wir nirgendwohin gekommen, wenn wir versucht haben, nach vorn zu gehen.

 

Warum gehen wir nicht zurück? Vielleicht klappt`s mit dieser Methode besser.

Hoggel verzog skeptisch das Gesicht, ging aber auf ihren Vorschlag ein. Sie eilten durch die Öffnung im Buchsbaumdickicht, aus der Sarah zuletzt aufgetaucht war. In friedlicher Stille, von Vogelgesang erfüllt, blieb der Garten hinter ihnen zurück.

 

Der Hut starrte auf den Ausgang, durch den Sarah und Hoggel verschwunden waren. Als sie nach einiger Zeit noch immer nicht zurückkamen, zwitscherte er: „Das ist doch nicht zu fassen! Die beiden haben deinen Rat tatsächlich befolgt.“

 

„Sssss“, sagte der weise Mann, der nach seiner geistigen Schwerarbeit eingeschlafen war.

Der Vogelkopf warf einen kurzen Blick hinab. „Es ist so ein anregender Job, dein Hut zu sein.“

„Ssssss“, pflichtete ihm der weise Mann bei.

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