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THE STORYBOOK BASED ON THE MOVIE

 

      Vor den Schlossmauern stiessen Sarah und ihre auf ein Heer von Goblins. Zuerst schien ihre Lage hoffnungslos.Sir Didimus parierte die Speerstösse der Kobolde mit seinem Spazierstock, während  Ludo seine Grösse und Kraft einsetzte, um die Angreifer abzuwehren.
Hoggle tauchte aus dem Nichts auf und griff in den Kampf ein.
Aber die Goblins waren zu viele, und Sarahs Mannschaft war hoffnungslos in der Minderzahl.

Die vier kämpften sich zu einem Turm durch und verschanzten sich darin.

Die Kobolde setzten dazu an, sie zu überrennen, als Sarah plötzlich aufschrie: "Ruf die Felsbrocken her, Ludo!"

Und Ludo liess sich nicht lange bitten. Erst langsam, dann immer schneller rollten die Steine in die Stadt.  

Sie jagten die Goblins verwinkelte Gassen hinauf und hinunter und hetzten sie um Ecken. Sie quetschten Goblins gegen Mauern und Türeingänge.

Als Ludo mit seinem Geheul aufhörte, waren die Goblins besiegt.

Im Schloss schlichen die Freunde vorsichtig voran. Ihre Schritte hallten auf den Steinfliesen in den feuchten Korridoren wieder. Sie fanden den Thronsaal von Jareth, aber er war leer.

Am anderen Ende des Saals wand sich eine Treppe gemächlich aufwärts und verlor sich scheinbar ins Nichts.

Sarah schaute Hoggle, Ludo und Sir Didymus an. "Ich muss alleine weitergehen",
sagte sie.
"So ist es nun einmal."

Sie fasste die Freunde nacheinander bei den Händen. Zuerst Sir Didymus, der ihre Hand an seine Lippen presste. Dann Ludo, dessen Tränen auf ihre Finger tropften. Zum Schluss Hoggle,
der ihre Hande wortlos an sein Herz drückte. Keiner von ihnen konnte sprechen. Sie  wussten alle, dass sie Sarah nie wieder sehen würden. 
Dann stieg sie die Treppe hinauf und verschwand.

In dem Augenblick, als die Uhr dreizehn schlug, hatte Sarah Jareth gefunden. Er sass an der Wand eines Raums, der kein oben oder unten, innen oder aussen besass. Der Raum war in sich verschlungen wie eine zusammengerollte Schlange.

Toby war da, aber Sarah konnte ihn nicht erreichen. Wände und Decken tauschten dauern die Plätze.

"Gib auf, Sarah", sagte Jareth, "und ich werde dir alles geben, was du dir wünscht. Schau!"
Vor ihm drehte sich eine Kristallkugel, in der Dinge zu sehen waren, von denen
Sarah immer geträumt hatte.

 

Sarah liess die Augen nicht von Toby.

Toby sass oben auf einer Treppe, die im Leeren hing. Sarah schrie auf. 
"Gib auf, Sarah!"Jareths Stimme klang wie ein Donnerschlag ."Warum ist das Baby so wichtig für dich? Warum willst du es unbedingt haben?"

"Weil ich es liebe!" Sarahs Augen sprühten, und ihr Feuer brannte Jareths Herz mittendurch, denn gegen die Kraft der Liebe besass er keine Macht. Jareth krümmte sich zusammen und stiess einen furchtbaren Schrei aus.

Dann löste sich sich das Schloss mit allem, was darin war, in Luft auf.

Sarah fand sich zu Hause wieder, im Flur.
Wie der Blitz hetzte sie hinauf in Tobys Zimmer.
"Toby! Toby!" schrie sie. Toby war da. Er lag in seinem Bettchen und lächelte sie an.
Sie nahm ihn sanft auf den Arm.
"Ich liebe dich, Toby", flüssterte sie ihm zu, "und ich werde dich immer lieben. Das verspreche ich dir."

Sarah hielt dieses Versprechen. Sie hält es immer noch, obwohl Toby inzwischen erwachsen ist und Sarah selbst Kinder hat.

ENDE


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